Zahnpasta Zahnbürste Zahnseide Visiten Mundwasser

www.Previgident Prevenzione Igiene Dentale.com

Fluor

Einführung

Das Element Fluor wird auch als Halogen bezeichnet und kommt reichlich in der Erdkruste, in einigen Mineralien, in verschiedenen Speisen und Getränken, in vulkanischem Gestein sowie marinen Salzlagerstätten vor.

 

Die Verwendung von Fluoriden ist die wirksamste Methode, um dem Kariesbefall vorzubeugen und ihn unter Kontrolle zu halten. Diese verbinden sich mit den Mineralien des Zahnschmelzes, der somit härter und widerstandsfähiger gegen die von Bakterien produzierten Säuren wird. Außerdem besitzt Fluor wichtige therapeutische Eigenschaften in der Vorbeugung von parodontalen Entzündungen. Das verschluckte Fluor wird von der Magenschleimhaut aufgenommen, gerät in die Blutbahn und wird anschließend an das Gewebe sowie allen Organen verteilt. Das Fluor gelangt vor allem in kalkhaltigen Organen wie Knochen und Zähnen, in denen es sich absetzt. Es wird mit der Spucke, dem Schweiß, dem Stuhl, dem Urin und eine geringe Menge auch mit der Muttermilch ausgeschieden.

Wie wird Fluor verwendet?

Fluor wird in hoher Konzentration und Menge nur von berechtigten Fachleuten wie Zahnärzten oder Dentalhygienikern verschrieben, während geringere Dosierungen vom Patienten selbst durch den Kauf von Zahnpasten und Mundspülungen erworben werden können

Eine Verminderung des Kariesbefalls kann durch eine gesunde Ernährung, einer richtigen Mundhygiene sowie durch die Verwendung von Fluor erreicht werden.

Auch das Trinkwasser sollte eine bescheidene Menge Fluor enthalten. Dieser Fluoranteil ist jedoch weltweit sowie auch in vielen Regionen Italiens viel zu niedrig und trägt somit zu zahlreichen Karieserkrankungen bei. In diesem Fall sollte man die Fluorzufuhr systematisch durch Pillen, Tabletten und Tropfen erhöhen, die je nach Alter dosiert werden sollten.


120004849.jpg (8485 bytes) Einige Fluorprodukte
130001220.jpg (8385 bytes) 130002282.jpg (8377 bytes)

Die Nebenwirkungen des Fluors

Eine übermäßige Fluoreinnahme kann Nebenwirkungen mit sich bringen wie Brechreiz, Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen sowie Durst und übertriebene Speichelproduktion. Wird das Problem nicht sofort behandelt, können Herzstillstand und Atemlähmung eintreten.

Wird einem Kind vor dem Zahnen zuviel Fluor gegeben, könnte es eine Dentalfluorose entwickeln. Es handelt sich dabei um kleine weiße, matte und unregelmäßig geformte Flecken am Zahnschmelz.

Schlussfolgerung

Fluor ist, ein ganzes Leben lang in mäßigen Dosen eingenommen, nicht gesundheitsschädlich, denn seine Sicherheit und Verträglichkeit wurden bewiesen und sind demnach garantiert. Da es jedoch auch in vielen Speisen und manchmal im Trinkwasser vorhanden ist, wird die ideale Dosis auch nur mit dem Gebrauch von fluorhaltigen Zahnpasten erreicht.

übersetzung:

 

 

www.previgident.com - Dentalhygieniker- Copyright © 2003 - 2008 Dr.Francesco Trebo - Alle Rechte Vorbehalten.